Generalstreik am Donnerstag

Für den 12. November hat der Gewerkschaftsbund GSEE zum Generalstreik in Griechenland aufgerufen.
Er lehnt die von den internationalen Gläubigern verlangten Sparauflagen für das Land ab. Insbesondere geht es um die Einschnitte in die Sozialversicherung, Privatisierungen, Steuererhöhungen, Entlassungen sowie um die Höhe des Mindestlohns.Generalstreik

An dem Streik beteiligen sich öffentliche und private Institutionen. Verkehrseinrichtungen, Ämter, Medizinische- und und Bildungseinrichtungen werden zum Teil geschlossen bleiben.

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Maria ist in Deutschland geboren und aufgewachsen. Mittlerweile lebt sie seit über 13 Jahren in Griechenland, spricht beide Sprachen und fühlt sich in beiden Kulturen zu Hause. Hauptberuflich betreibt sie die Personaldienstleistungsagentur Gefyra für griechische Ingenieure. Besonders am Herzen liegt ihr der Austausch, das Verständnis und die Vermittlung zwischen Griechen und Deutschen.

2 responses to “Generalstreik am Donnerstag”

  1. Lothar Pülm

    Generalstreik ist die beste Methode, ein Land endgültig unregierbar zu machen. Es werden Forderungen gegen Einsparungen aufgestellt, die bisher nur geleistet werden konnten, weil sie von den anderen EU-Mitgliedern gezahlt wurden. Dass das ein Fass ohne Boden ist, kann auch jeder Nichtrechenkünstler nachvollziehen. Es spielt den Leuten in die Karten, die schon seit langem den EURO-Austritt, den GREXIT fordern. Seltsamerweise haben Portugal, Spanien, Zypern und Irland mit drastischen Sparmaßnahmen den Turnaround geschafft, nur Griechenland fällt immer wieder etwas Neues ein, warum man sich vom Rest der Staaten alimentieren lassen will. Mit jedem Streiktag werden Millionen Euro verbrannt, ohne Möglichkeit der Verhinderung der Einschnitte. Der einzige “Erfolg” wird sein, dass die Bankomaten wieder mit Leerständen operieren – schade. Es wird ein Europa der zwei Geschwindigkeiten geben, die den Änderungsunwilligen auf Sicht einen Rückschritt in die Armutszone prophezeien, will Griechenland das?

  2. Reinard Schmitz

    Lieber Herr Pülm,

    Wollen Sie sich nicht bitte die Mühe machen und Ihren Beitrag mit ein paar Fakten korrigieren? Es gibt da ökonomische Grundlagen, die Ihrer Argumentation total zuwider laufen. Das Internet, ja selbst renommierte Tages- und Wochenzeitungen, sind mittlerweile voll davon.

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