Zeit für einen Ausflug zur „Engelsburg“ – Angelokastro

Angelokastro

Es ist noch früh im Jahr, die meisten Geschäfte außerhalb der Stadt sind noch geschlossen. Die Strände sind weit und leer, auf den Wanderwegen trifft man nur selten jemanden. Die Sehenswürdigkeiten von Korfu sind jetzt zum Greifen nah und laden zu exklusiven Besichtigungen ein. Bei dem herrlichen Frühlingswetter lohnt sich zum Beispiel ein Ausflug zur Burgruine Angelokastro.

Von Krini aus gelangt man zu der geschichtlich bedeutsamen Festung. Sie ist die am weitesten nordwestlich gelegene Bastion Griechenlands. Auf einem Felsen auf 270 m Höhe wurde sie bereits im 13. Jahrhundert erbaut. Sie galt den Korfioten seitdem als strategischer Verteidigungsstützpunkt sowie als Schutz und es heißt, sie sei nie erobert worden. Weder durch Piraten, noch durch die Türken. Das wird einem unmissverständlich klar, wenn man sich oben auf der Burg befindet. Sie fällt zu drei Seiten hin steil ab, es wäre selbst heutzutage praktisch unmöglich, die Bastion vom Wasser aus einzunehmen.

Der einzige Zugang zur Angelokastro wurde vor einigen Jahren restauriert, so dass der Fußweg zum Hochplateau recht leicht zu bewältigen ist. Er lohnt sich auf jeden Fall, denn die Aussicht auf das offene Meer sowie auf die Bucht von Paleokastritsa ist einfach unvergleichbar…

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Maria

Maria ist in Deutschland geboren und aufgewachsen. Mittlerweile lebt sie seit über 18 Jahren in Griechenland, spricht beide Sprachen und fühlt sich in beiden Kulturen zu Hause. Hauptberuflich betreibt sie die Hochzeits- und Eventagentur HESTIA. Besonders am Herzen liegt ihr der Austausch, das Verständnis und die Vermittlung zwischen Griechen und Deutschen.

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