Fische und Meeresfrüchte– Worauf man achten sollte

Die Fastenzeit hat begonnen und in den Supermärkten werden fleißig die Regale umgeräumt, denn in den 49 Tagen vor Ostern stehen besondere Gerichte auf dem Speiseplan. Es gibt natürlich viel frisches, aber jetzt auch essigsauer eingelegtes Gemüse zu kaufen. Süßspeisen, die Eier oder Milchprodukte enthalten, werden durch Fastengebäck und Halvas ersetzt. Außerdem findet man statt Fleisch jetzt vermehrt Meeresfrüchte und knochenlose Fische wie Kalamari oder Pulpo in den Auslagen. Diese Produkte gibt es in der Tiefkühltheke, aber auch frisch.

Wirklich frisch? Woran erkennt man, dass Muscheln, Garnelen oder Kalamare ihr Frischesiegel verdienen?
Meeresfrüchte

Bei Kopffüßlern (Oktapus, Kalamare, Pulpo, etc) sollte man darauf achten, dass:

  • sie frisch riechen, d.h. nach Meer. Es darf kein unangenehmer Geruch, wie der von Ammoniak oder anderen fremden Gerüchen bemerkbar sein.
  • die Oberfläche des Körpers feucht und glänzend ist.
  • die Tentakel einen Widerstand bieten, wenn man leicht an ihnen zieht.
  • der Körper kompakt, flexibel und glänzend erscheint.
  • die Augen glänzend, lebendig und ohne Flecken sind.

Tiefgefrorene Tintenfische sollten nach dem Auftauen die Farbe und den Geruch von frischer Ware aufweisen.

Zweischalige Schalentiere, z.B: Miesmuscheln, Venusmuscheln, Austern, Jakobsmuscheln müssen, sofern sie mit Schale verkauft werden, lebendig sein. Dies erkennt man daran, dass:

  • die Schalen geschlossen sind und sich nur sehr schwer öffenen lassen, bzw. geöffnete Schalen sich mit sehr geringem Druck fest schließen.
  • der Inhalt der Schalen feucht, sauber und geruchlos ist.
  • der Körper fest an die Schale geheftet ist und auf einen kleinen Reiz, z.B. Stich oder ein paar Tropfen Zitrone mit Zusammenziehen regiert.

Muscheln, die ohne Schale auf Eis verkauft werden, sollen glänzend aussehen und nach Meer riechen. Produkte aus dem Tiefkühlfach des Supermarktes müssen ein Genusstauglichkeitskennzeichen enthalten.

Weiche Schalentiere, z.B. Garnelen, Langusten, Hummer, Krebse in frischem sowie in tiefgefrorenem Zustand:

  • Sollten angenehm und nach Meer riechen.
  • Ihre Füße sollten fest mit dem Körper verbunden und hart sein.
  • Die Haut des Körpers sollte straff, stabil und durchsichtig sein.
  • Kopf und Körper sollen eine helle Farbe ohne schwarze Flecken aufweisen.
  • Wenn sie noch leben, sollten ihre Augen, Fühler und Füße sich reflexartig bewegen

Generell flutschen frische Garnelen leicht aus den Händen und verursachen keinen unangenehmen Geruch.

Seeigel müssen lebend gekauft werden, was man daran erkennt, dass sich ihre Stacheln bewegen.

Taramas (Fischrogen) muss eine gleichmäßige Farbe haben, weich sein und darf weder bitter noch sauer schmecken. Dass Taramas möglicherweise schlecht ist, erkennt man entweder daran, dass er schimmelt, trocken oder ranzig ist.

Weichtiere und Meeresfrüchte findet man auch in Form von Konserven. Beim Kauf solcher Konserven muss unbedingt beachtet werden, dass die Dosen nicht aufgeblasen sind, von außen nicht rosten und dass keine Flüssigkeit austritt. Es obliegt der Pflicht der Verbraucher, die auf den konserven enthaltenen Informationen zu lesen. Vor allem, um sich über die Mindesthaltbarkeit und EU-Zulassungsnummer zu informieren.
Aufgetaute Fischereierzeugnisse dürfen im Einzelhandel nicht vertrieben werden.

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Maria

Maria ist in Deutschland geboren und aufgewachsen. Mittlerweile lebt sie seit über 18 Jahren in Griechenland, spricht beide Sprachen und fühlt sich in beiden Kulturen zu Hause. Hauptberuflich betreibt sie die Hochzeits- und Eventagentur HESTIA. Besonders am Herzen liegt ihr der Austausch, das Verständnis und die Vermittlung zwischen Griechen und Deutschen.

3 Gedanken zu “Fische und Meeresfrüchte– Worauf man achten sollte

  1. Liebe Maria,

    ich habe eine Frage:
    Ich bin Anfang September für eine Woche auf Korfu (Acharavi). Finden denn in dieser Zeit auf der Insel Konzerte mit national bekannten Sängern statt und wo?
    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen,
    herzliche Grüße aus Hamburg,
    Britta Staes

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