Griechisches Weihnachtsgebäck: Kourabiedes

Kourabiedes

Weihnachten steht vor der Tür und auch hierzulande laufen die Vorbereitungen dazu auf Hochtouren. Spezielle Weihnachtssüßigkeiten dürfen auf dem Festtagstisch natürlich nicht fehlen. Ursprünglich stellten diese nach einer 40tägigen Fastenzeit eine unglaubliche Köstlichkeit am Weihnachtstag dar. Heutzutage wird das Weihnachtsgebäck von den meisten Griechen jedoch bereits in der Vorweihnachtszeit genossen. Die Klassiker unter den griechischen Weihnachtsplätzchen sind die Melomakarona und die Kourampiedes.

Melomakarona sind braune, sehr weiche saftige Kekse, die zuerst trocken gebacken und dann mit einem Sirup aus Honig, Orange, Zimt und Nelken begossen werden.

Bei Kourampiedes (die traditionell eigentlich ein Neujahrsgebäck waren) handelt es sich um ein sehr feines Gebäck, das förmlich auf der Zunge zergeht. Diese Spezialität ist so zart und lecker, dass sie förmlich im Mund schmilzt und ich kenne wirklich niemanden, der keine Kourampiedes mag. Deshalb stelle ich hier ein einfaches aber leckeres Rezept vor: Eingangs sei jedoch erwähnt, dass das Geheimnis für das Gelingen dieser schneeweißen Köstlichkeit zunächst in der Auswahl der Butter (eine Mischung aus Ziegen- und Kuhbutter ist perfekt, man kann aber auch Butter und Margarine mischen) liegt. Außerdem muss der Teig sorgfältig geformt und nach dem Backen noch heiß großzügig mit Puderzucker bestäubt werden.

Rezept für Kourampiedes

Zutaten:

250 g Butter, halb Ziegen-, halb Kuhmilchbutter, zimmerwarm

80 g Feinster Zucker

1 Eigelb

1 Pck. Vanillinzucker

500 g Mehl

½ Pck. Backpulver

1 EL Cognac, oder Ouzo

n. B. Puderzucker

Zunächst wird die Butter mit dem Mixer mindestens 5 bis 8 Minuten schaumig geschlagen bis sich ihr Volumen verdoppelt hat. Nach und nach gibt man den Zucker und den Vanillinzucker hinzu und dann das Eigelb. Schließlich fügt man langsam das mit Backpulver vermischte Mehl und den Alkohol hinzu. Sobald der Teig zu krümelig wird, knetet man ihn mit den Händen solange bis die Mischung eine homogene mürbe Konsistenz hat. Anschließend werden walnussgroße Stücke abgetrennt und zu nicht zu kleinen Kugeln geformt. Die Plätzchen werden im vorgeheizten Ofen bei 180 Grad etwa 25 Minuten gebacken (bitte aufpassen! Die Kourampiedes dürfen keinesfalls braun werden) und danach noch warm dick in Puderzucker gewälzt. Ein Tipp: Dem Teig können 150 Gramm ganze geröstete Mandeln hinzugefügt werden.

Kali Orexi, guten Appetit!

Quelle: http://www.griechenlandreise-blog.de/gesellschaft/griechische-weihnachtssuessigkeiten

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Maria ist in Deutschland geboren und aufgewachsen. Mittlerweile lebt sie seit über 13 Jahren in Griechenland, spricht beide Sprachen und fühlt sich in beiden Kulturen zu Hause. Hauptberuflich betreibt sie die Personaldienstleistungsagentur Gefyra für griechische Ingenieure. Besonders am Herzen liegt ihr der Austausch, das Verständnis und die Vermittlung zwischen Griechen und Deutschen.

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