In einem offenen Brief an das „Handelsblatt“ wendet sich A. Tsipras an die Deutschen… Lesenswert!

tsipras

Tsipras: Fiskalisches Waterboarding

Liebe Leser des Handelsblatts,

die Mehrheit von Ihnen wird sich bereits jetzt eine Meinung darüber gebildet haben, was sie in diesem Artikel lesen wird. Das ist mir bewusst. Ich wage es dennoch, sie darum zu bitten, sich den folgenden Zeilen möglichst vorurteilsfrei zu widmen. Denn Vorurteile sind, vor allem in Zeiten der Wirtschaftskrise, keine guten Berater, sie schüren Intoleranz, Nationalismus, Rückwärtsgewandheit, ja sogar Gewalt.

Ich wende mich mit einem offenen Brief an Sie, um Ihnen eine andere Sicht auf das zu geben, was sich vom Jahr 2010 bis zum heutigen Tage an abgespielt hat. In erster Linie jedoch möchte ich Ihnen in aller Aufrichtigkeit die Vorschläge und Zielsetzungen meiner Partei SYRIZA erläutern, welche am 26. Januar die dann neu gewählte griechische Regierung stellen könnte.

Der griechische Staat ist seit 2010 nicht mehr dazu in der Lage, seine Schulden zurückzuzahlen. Unglücklicherweise beschloss man auf offizieller europäischer Seite, so zu tun, als könne man diesem Problem mittels des größten in der Menschheitsgeschichte je gewährten Kredites und der strikten Durchsetzung eines finanz- und strukturpolitischen Anpassungsprogramms Herr werden. Und das, obwohl dies mit mathematischer Gewissheit das Zusammenschrumpfen des Inlandseinkommens zur Folge haben musste, aus welchem die Abzahlung neuer wie alter Kredite finanziert wird. Informiere dich mal hier.

Kreditvereinbarung entschieden abgelehnt

Man ging  das Problem an, als handle es sich beim drohenden Staatsbankrott um einen Liquiditätsengpass. Anders ausgedrückt: Man machte sich die Logik eines Bankers zu eigen, der, statt sich einzugestehen, dass sein an eine bankrotte Firma ausgezahlter Kredit „geplatzt“ ist, dieser einfach weitere Geldsummen verleiht und sich vormacht, die Kredite würden abbezahlt, wenn man die unabwendbare Pleite nur immer weiter hinauszögere.

Es  hätte nicht mehr als gesunden Menschenverstand gebraucht, um zu erkennen, dass das konsequente Festhalten am „Extend and Pretend“-Dogma für mein Land in einer Tragödie enden würde. Es  hätte nicht mehr als gesunden Menschenverstand gebraucht, um zu verstehen, dass man, statt Griechenland zu stabilisieren, nur Öl ins Feuer einer sich immer wieder aufs Neue selbst entfachenden Krise goss, die Europa bis in seine Grundfesten bedroht. Die im Mai 2010 verabschiedete Kreditvereinbarung wurde von meiner Partei und mir entschieden abgelehnt. Nicht weil wir glaubten, Deutschland und unsere anderen Partner hätten uns nicht genügend Geld zur Verfügung gestellt, sondern weil wir der Auffassung waren, dass sie uns weit größere Summen haben zukommen lassen als angemessen, weit mehr als anzunehmen wir berechtigt gewesen wären. Geldsummen, die weder der griechischen Bevölkerung zugute kommen würden, da sie nur dazu bestimmt waren, in ein Schuldenfass ohne Boden geworfen zu werden, noch das Anwachsen der Staatschulden, deren Last unsere Partner unweigerlich immer wieder auf Ihre Bürger abwälzen würden, würden verhindern können.

Diese unleugbare Tatsache war auch der Bundesregierung bekannt und wurde dennoch verschwiegen.

Tausende Unternehmen in den Ruin getrieben

Weniger als ein Jahr darauf hatte sich unsere Einschätzung als richtig erwiesen. Die Kombination aus Neuaufnahme enormer Kreditsummen und massiven Kürzungen hatte es nicht nur nicht vermocht, die Schuldenproblematik zu zähmen, sondern darüber hinaus auch die Schwächsten unserer Gesellschaft hart getroffen. Gewissenhafte Arbeitnehmer waren arbeits- und obdachlos geworden und fühlten sich vor allem ihrer Würde beraubt. Die massiven Einkommensverluste trieben Tausende Unternehmen in den Ruin und verhalfen den verbliebenen dazu, sich als Oligopole zu etablieren und an Stärke zu gewinnen.

In Zeiten, in denen das Defizit an Hoffnung und Perspektive größer ist als alle anderen Defizite, brauchte es nicht lang, bis das „Schlangenei“ des Faschismus ausgebrütet war und Neonazis in den Nachbarschaften unseres Landes zu patrouillieren begannen, um Hass und Gewalt zu säen.

Trotz des fulminanten Scheiterns dieser Strategie hält man bis zum heutigen Tag an der erwähnten Logik der Verlängerung und Täuschung fest. Mit der im Jahr 2012 getroffenen Kreditvereinbarung lud man eine noch größere Schuldenlast auf die ohnehin schon schwachen Schultern Griechenlands und löste eine neue Rezession aus, während die Gelder unserer Partner in die Finanzierung eines Systems persönlicher Bereicherung und Vorteilsnahme verwendet wurden und der damals vorgenommene Haircut vornehmlich die Einlagen der Sozialversicherungs- und Rentenkassen beschnitt.

Leugnen mathematischer Tatsachen

In der letzten Zeit hört man Beobachter von einer Stabilisierung Griechenlands sprechen, sogar von Wachstum ist die Rede und davon, dass die verfolgte Politik nun Früchte trage. Dabei handelt es sich um eine willkürliche Verzerrung der Tatsachen, welche einer genaueren Analyse nicht standhalten kann.  So markiert der jüngste Anstieg des realen Nationaleinkommens um 0,7% nicht etwa das Ende der Rezession, sondern deren Fortsetzung, da im selben Zeitraum die Inflation bei minus 1,8% lag.

Die Wahrheit ist, dass die Staatsschulden Griechenlands nicht zurückgezahlt werden können, solange die griechische Volkswirtschaft ständigen fiskalischen Ertränkungsversuchen ausgesetzt ist (fiscal waterboarding). Das Beharren auf diese ausweglose und menschenverachtende Politik und das Leugnen mathematischer Tatsachen kostet den deutschen Steuerzahler Unmengen an Geld und das griechische Volk seine Würde. Und führt, noch viel schlimmer, dazu, dass sich Griechen gegen Deutsche und Deutsche gegen Griechen wenden und so dem Gedanken eines demokratischen und geeinten Europa tiefe Schäden zufügen.

Deutschland, und vor allem die hart arbeitenden deutschen Steuerzahler haben von einer SYRIZA-Regierung nicht das geringste zu befürchten. Ganz im Gegenteil.

Kleptokratischem System den Kampf angesagt

Unser Ziel ist es nicht auf Konfrontation mit unseren Partnern zu gehen, noch mehr Kredite oder einen Freibrief für neue Defizite zu erhalten. Unsere Ziele sind die Stabilisierung des Landes, das Erreichen eines ausgeglichenen Primärhaushaltes und die Beendigung dieses Aderlasses, den deutsche und griechische Steuerzahler dank dieser absolut unangemessenen Kreditvereinbarung über sich haben ergehen lassen müssen. Wir fordern ein Ende des „Extend and Pretend“–Dogmas, und zwar nicht zu Lasten der Bürger Deutschlands, sondern zu unser aller Vorteil.

Liebe Leser, ich weiß, dass hinter der Forderung nach genauester Durchsetzung dessen, was vereinbart wurde, die Befürchtung steht, die Griechen könnten, wenn man es ihnen erlaube, einfach weitermachen wie bisher. Ich habe großes Verständnis für diese Sorge und möchte klarstellen, dass es nicht meine Partei, dass es nicht SYRIZA war, die dieses System aus Korruption, persönlicher Bereicherung und Vorteilsnahme geschaffen hat, sondern eben jene, die heute allzu sehr auf die Einhaltung des Vereinbarten und die Fortführung des Reformprogramms pochen. Selbstverständlich nur, wenn dabei ihre eigenen Privilegien, wie dies in den vergangenen vier Jahren und unter der Regierung Samaras der Fall war, gänzlich unangetastet bleiben. Wir haben diesem kleptokratischen System den Kampf angesagt und werden eine weitreichende Reform des Staates und der öffentlichen Verwaltung vornehmen sowie Transparenz, leistungsorientierte Einstellungs- und Beförderungssysteme und Steuergerechtigkeit schaffen, darüber hinaus hart gegen Geldwäscher vorgehen.

Das ist unsere Reformagenda. Die Reformagenda, die wir dem griechischen Volk bei den kommenden Wahlen zur Abstimmung vorlegen.

Mehr Solidarität und mehr Demokratie

Ziel ist es, im Rahmen der Eurozone zu einer neuen Übereinkunft zu kommen, die es der griechischen Bevölkerung möglich macht zu atmen, ihre Produktivität freizusetzen und in Würde zu leben. Mit Wiederherstellung der Schuldentragfähigkeit und einem Ausweg aus der Rezession. Mittels Wachstumsfinanzierung statt zum Scheitern verurteilter  Austeritätspolitik, welche immer wieder in die Rezession führt. Mit Förderung des sozialen Zusammenhaltes. Mit mehr Solidarität und mehr Demokratie.

Am 25. Januar wird in Griechenland eine neue Chance für ganz Europa geboren. Mögen wir sie nicht ungenutzt lassen.

Das Nationaleinkommen sank also weiter, nur eben weniger stark als die Durchschnittspreise. Der Schuldenberg wächst beständig weiter. Wir haben es mit einer beschämenden Schönung der Statistik zu tun, mit welcher man die Effektivität der von der Troika in Griechenland verfolgten Politik zu belegen – und die Europäer, die das Recht haben, endlich die Wahrheit zu erfahren, ein weiteres mal hinters Licht zu führen versucht.

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55 Kommentare

  1. Bravo Alexis Tsipras. Ich lebe seit 34 Jahren mit meiner Familie auf Korfu und bin Deutscher. Endlich sagt einer die Wahrheit. Ich hoffe es lesen viele Leute in Deutschland diesen Artikel um sich eine objektivere Meinung zu bilden. Nicht nur eine Meinung, die auf Lügen basiert, die man täglich in deutschen Fernsehsendern über Griechenland hört .

  2. lebe seit 5 Jahren auf Korfu, das es keine Missverstände zwischen den Deutschen und Griechen gibt. Ich hoffe das es sich alles zum guten kehrt für Griechenland und hoffe das diese Aussagen von Herr Tsipras der Wahrheit entsprechen. Ganauso würde ich mir und ich denke so vielen geht es so, das das Tierschutzgesetz eingehalten wird.

  3. Der Artikel wird vom „Handelsblatt“ verkauft. Wenn du ihn versenden möchtest, ohne ihn zu kaufen, kannst du das gern tun, indem du die entsprechende Seite von Radio Korfu verschickst.

  4. Zuerst möchte ich den deutschen Lesern mitteilen, daß ich in Stuttgart geboren und aufgewachsen bin. Dort war ich zur Schule gegangen und dort hatte ich studiert. Diese Darstellung von Herrn Tsipras im Handelsblatt ist ein gut dargestelltes und weitgehend wahrheitsgetreues Bild der griechischen Wirtschafts- und Soziallage. Da ich jedoch in den 18 Jahren, in denen ich in Griechenland lebe (3 Jahre in Athen und 15 Jahre in Thessaloniki), sehr viele Lügen von seiten der Politiker aber auch sehr viele falsche und wahrheitsfremde Vorstellungen von seiten der Bevölkerung gehört und gelesen habe, halte ich Abstand von den Versprechen von Herrn Tsipras. Ich bitte die deutschen Leser und Europamitbürger um Verständnis. Ich behaupte nicht, daß Herr Tsipras wahrheitsfremde Versprechungen macht. Ich möchte einfach nur abwarten, ob seine Partei an die Regierung kommt, und ob seine Versprechungen durchführbar sind. Ich habe nämlich so den Eindruck, daß Politiker, wie unser Ministerpräsident Samaras, Herr Venizelos und andere noch Einiges tun werden, um an die „Macht“ zu bleiben. Ich hoffe jedoch inbrünstig an eine Änderung hier in Griechenland. Viel Glück Herr Tsipras.

  5. Leider vergisst Herr Tsipras, den entscheidenden Grund für die „Rettung“ Griechenlands zu erwähnen: Es ging gar nicht um Griechenland. Für sich allein hätte man das Land pleitgehen lassen können, als hilfreiche Lehre für verschwenderische Oligarchen und zur Befreiung der einfachen Griechen von diesen falschen Wohltätern. Dass ein paar Hundert Scheinblinder und bereits Gestorbener dabei ihre Renten verloren und Tausende Parteigänger ihre Staatsjobs verloren hätten – so what.

    Es ging aber um das internationale Bankensystem, das einen Bankrott Griechenlands zu diesem Zeitpunkt nicht überlebt hätte, somit auch um die Einlagen von Millionen europäischen, vor allem französischen Sparern. Das gab der griechischen Regierung 2010 ff. ein Erpressungspotential, das v.a. zugunsten der dortigen Reichen genutzt wurde. Diese blieben bis heute ungeschoren, der Hass der Bevölkerung, der ihnen hätte gelten sollen, wurde auf die Deutschen umgelenkt. Das Volk war dumm genug, das mitzumachen und gegen Merkel zu brüllen.

    Griechenland hat, seit es in der EU ist seine Vetomacht erpresserisch benutzt (erst gegen den Beitritt, dann gegen die Agrarquoten Spaniens und Portugals, gegen Zypern usw.), es hat Statistiken gefälscht und eigentlich jede Zusage gebrochen. Dass man irgendjemanden aus diesem Land noch glauben soll, hat nicht viel Plausibilität. Die politische Kultur dieses Landes ist rundum verdorben.

    Die Griechen sind nette Leute, liebenswürdige Filous, mit denen sich zu verabreden oft schwierig ist. Allerdings: wenn man eine Wohngemeinschaft bezieht, sind ein paar Regeln nötig. Unser Geld ist jetzt erst mal weg. Möge die neue Regierung, wenn sie schon das Geld Europas in Rauch aufgehen, lässt, sich und ihre Mitbürger wenigstens künftig an Ehrlichkeit und Fairness, die Gültigkeit von Verträgen, gewöhnen. Wir Europäer möchten jedenfalls nicht mehr länger erpresst werden.

    Kalimera! – von einem begeisterten Leser der griechischen Literatur zwischen Homer und Kavafis.

  6. Dieser Brief sollte zur EU Kommission, Bundesregierung, Troika und alle anderen Regierungen versandt werden, damit die mal verstehen was die den Griechen mit EU Politik und Troika angetan haben. Hier wird wohl nichts anderes übrig bleiben als ein Schuldenschnitt, ist zwar schmerzhaft, aber die Griechen können selber nichts für die Korruption. Die die Korrupt waren und sich bereichert haben, haben sich sowieso aus den Staub gemacht. Und wenn Europa ein Herz hat sollten sie den Griechen helfen aus dieser Krise wieder heraus zu kommen.

  7. Sehr geehrter Herr Tsipras: erst einmal meine Herzliche Gratulation zur Gewonnen Wahl.So jetzt zum Punkt was die Schulden von Griechenland betrifft.Die Politik die Banken und die Großkonzerne haben durch ihr Unseriösen Verhalten Griechenland da hin geführt wo es jetzt Steht.Und werden jetzt mit Sicherheit Wege suchen ihnen Steine in weg zu legen.Und deshalb mein Vorschlag der mit Sicherheit Geschichte machen wird.Es muss zur einer Europaweiten Volksabstimmung kommen die es den Griechen ermöglicht die Schulden zu erlassen oder Einzufrieren.Denn dann hätte Griechenland die Möglichkeit sich zu Erholen MFG Norbert Seel Ps: Bei der Bankenkrise war sich die Politik ja auch sehr schnell einig. Und hier Entscheiden wir das Volk vom Volk fürs Volk.

  8. Wieder so eine scheinheilige Argumentation, um die Europäer aufzufordern, mehr Kredite zu geben und gleichzeitig (Stück für Stück) alle Schulden zu erlassen.
    Griechenland ist unter anderem daran pleite gegangen, dass es viel zu viele (auch Schein-)Beamte mit viel zu hohen Bezügen alimentiert hat. Glaubwürdig wäre, ALLE Beamten zu entlassen und die wirklich benötigten Beamten zu Marktkonditionen als normale Arbeitnehmer wieder einzustellen.
    Griechenland hat sich während der fetten Jahre viel zu hohe Renten (weit über deutschem Niveau) und ein Renteneintrittsalter von 50 Jahren geleistet. Selbstverständlich von dem geliehenem Geld, das Griechenland jetzt nicht zurückzahlen möchte.
    Griechenland hatte vor 2010 äußerst niedrige Steuersätze (0-18%) und nahm es mit der Eintreibung dieser Steuer nicht so genau. http://www.arte.tv/guide/de/050115-000/griechenland-stunde-null
    Bis heute hat Griechenland keine vernünftige Infrastruktur zu Einziehen der Steuer. Es ist halt einfacher, das Geld bei den Europäern zu holen.
    Durch die Großzügigkeiten des Staates auf Kosten der Geldgeber konnten die Menschen in Griechenland große Vermögen anhäufen. Es wäre ein Gebot der Fairness, auch die Griechen an der Sanierung des Staatshaushalts zu beteiligen, indem man eine Vermögensabgabe erhebt.http://www.bild.de/geld/wirtschaft/griechenland-krise/griechen-sollen-selbst-zahlen-34487438.bild.html
    Erstaunlich, dass nicht einmal ein Linker auf diese einfache Idee kommt.

    Dafür tischt Tsirpas uns die klassischen linken Lügen auf:
    Er behauptet, durch die Reduzierung der Löhne sei die Wirtschaft geschrumpft, und deshalb könne Griechenland seine Schulden nicht bezahlen. Diese Argumentation ist grober Unfug. Genau das Gegenteil ist der Fall:
    Durch niedrige Löhne werden die Firmen international konkurrenzfähiger und machen mehr Umsatz. Nur mit einem Außenhandelsüberschuss kann Griechenland seine Schulden bezahlen.
    Dass durch hohe Löhne die Binnenkonjunktur angekurbelt wird, mag zwar formal richtig sein, hilft aber nicht bei der Schuldentilgung, denn das Geld, das im Inland verbraten wird, steht nicht zur Schuldentilgung zur Verfügung.
    Wir können die Binnenkonjunktur übrigens kräftig ankurbeln und das BIP erhöhen, indem wir uns gegenseitig entgeltlich den Haushalt führen, statt dass jeder seinen eigenen Haushalt macht. Bringt uns auch nicht weiter, aber verbessert die Zahlen ungemein.
    Die griechische Wirtschaft ist nicht wirklich geschrumpft. Sie war nur durch die immensen Geldmengen, die sich Griechenland geliehen und unters Volk gebracht hatte, künstlich aufgebläht (siehe Binnenkonjunktur). Ob die Wirtschaft geschrumpft ist, kann man nur feststellen, indem man sie mit der Zeit VOR Euroeinführung und des geliehenen Geldsegens vergleicht.

  9. Zitat: „So markiert der jüngste Anstieg des realen Nationaleinkommens um 0,7% nicht etwa das Ende der Rezession, sondern deren Fortsetzung, da im selben Zeitraum die Inflation bei minus 1,8% lag.“
    Bin ich blöd, oder kann Tsirpas kein Mathe? Wenn ich 5% Wachstum habe und 3 Prozent Inflation hab ich ein reales Wachstum von 2% (5-3 = 2). Wenn ich nun 0,7% Wachstum und eine negative Inflation von 1,8% habe, dann sind das real 2,5% Wachstum (0,7 – (-1,8)) = 2,5

  10. Wow, ein Artikel, den ich voll unterschreiben kann. Überall in Europa bleiben die Bürger auf der Strecke. Warum lassen wir (ca. 80 Millionen Menschen) das mit uns machen? Wir werden ReGIERt von einem nationalen Parlament und ca. 40.000 Bürokraten in Brüssel. Im Gegensatz zu uns allen ist das nur eine Handvoll Figuren. Und diese Figuren leben bestens von unseren Steuergeldern. Ich weiß es nicht, aber ich schätze einmal, das die Kosten, die all die uns ReGIERenden verursachen deutlich über den Kosten für Griechenland liegen.

  11. Lieber Ingo,
    stimmt nicht!!!!!
    meiner persönlichen Erfahrung nach sind die Griechen höchst korrupt und darüber hinaus noch unbelehrbar!
    Ich dokumentiere dies mit einem selbst erlebten Beispiel:
    Im Sommer 2012 habe ich mit Begleitung – auch unter dem Aspekt der Solidarität – eine 2-wöchigen Urlaub in Sithonia (Chalkidike) gebucht.

    Fazit: NIE WIEDER NORDKÜSTE!
    Die Nordküste ist von (Tages-)Urlaubern aus Makedonien,Serbien und Bulgarien „besetzt“, deren Verhalten es einem zivilisierten Mitteleuropäer unmöglich macht, an den zwangsweise gemeinsam benützten Stränden Erholung zu finden!!!!

    Beispiele:
    Kinder, die – ohne dass sich die Eltern auch nur darum im geringsten kümmern – mitten am Strand ihr „großes Geschäft“ verrichten und danach mit dem Sandschauferl ein dünne Sandschicht über das Haüfchen daurüberbuddeln!

    Gruppen von jungen Urlaubern aus den genannten Ländern, die regelmäßig am Abend am Strand grillen (billiger als in der Taverne!) und dann die Holzkohle ins Meer entsorgen, mit dem Effekt, dass die ersten 2-3 Meter Wasser von einer Rußschicht bedeckt sind, durch die man jedesmal hindurch muß, wenn man ins Meer geht oder aus dem Meer kommt!

    Nun zur Unterkunft (Appartmentanlage mit 16 Einheiten):
    Abgesehen davon, dass die auf der Homepage angepriesene Unterkunft bei weitem (!!!) nicht den angegebenen Kriterien entsprach, hat sich folgendes zugetragen (eigene Beobachtung): Nach der ersten Woche hatte die Anlage eine Überprüfung durch eine staatliche Stelle, wobei es mir nicht möglich war festzustellen, ob dies die Fremdenverkehrsbehörde oder die Finanzverwaltung war. Trotz dieser Überprüfung wollten die Inhaberinnen (2 Schwestern) obwohl im Rahmen der Buchung Kreditkartenzahlung vereinbart war, bei der Abreise den Mietbetrag zuerst gänzlich in bar (nächster Bankomat 24 km!) und nach unserer Ablehnung dann zumindest einen Teilbetrag in bar haben.
    Wir haben natürlich abgelehnt und per Kreditkarte bezahlt und bestanden auf der Ausstellung einer Rechnung (umfangreiche Meckereien inklusive!).
    Dabei hat sich dann ein „Wunder“ präsentiert:
    Die Anlage verfügt über 16 Appartements, Die Saison beginnt üblicherweise im Mai. Während wir dort waren, war die Anlage zu 100% ausgelastet, wahrscheinlich auch während der ganzen Hochsaison. Unsere Rechnung für die zweite Hälfte August (!) hatte die fortlaufende Nummer „32“!!!!! Ich halte das aber für keinen Einzelfall!
    Das bedeutet, dass wahrscheinlich 90% aller Vermietungen „schwarz“ erfolgen, wenn nicht noch mehr! Woher soll Griechenland dann seine Steuereinnahmen beziehen, wenn es von den eigenen Staatsbürgern seit Jahrzehnten in größtem Ausmaß beschissen wird?
    und das trotz Überprüfungen? die wahrscheinlich viel zu lax gehandhabt werden.

    Dies ist ein Erfahrungsbericht vom Festland!!!
    Meine Erfahrungen auf griechischen Inseln waren insofern besser, als dort der Standard zumindest den auf der homepage angegebenen Kriterien zumeist besser entsprach und auch die Vermieter freundlicher sind und mehr auf die Gäste eingehen.
    Auch gab es dort nie Probleme mit der Bezahlung per Kreditkarte.

    FAZIT: Es gibt große Unterschiede zwischen dem Festland und den Inseln.
    QUINTESSENZ: Je größer die Entfernung, desto besser die Gastgeber und die Gäste!!

  12. Pingback: Anonymous
  13. Ich bin zutiefst beeindruckt, von einem Politiker eines europäischen Staates derart klar und zugleich auch persönlich angesprochen zu werden.
    Um es genauso klar auszudrücken: ich hatte „Pipi“ in den Augen!
    Nun wünsche ich ihm erstens für die Umsetzung seiner Politik den nötigen Erfolg und zweitens allen unseren heimischen Politikern diesen von Herrn Tsipras vorgelegten Schneid!
    RESPEKT!

  14. Mmmh… DAS ist ja wirklich einmal eine interessante Sichtweise. Kurz zusammen gefasst lese ich: Schuld an die derzeitigen Krise Griechenlands sind die bösen Banken und das böse Europa, weil sie dem armen (nur ein klitzeklein wenig) über seine Verhältnisse lebenden Griechenland so viele böse Kredite aufgedrängt haben, denen Griechenland sich leider, leider, nicht verweigern konnte.
    Nun gut, was wäre denn die Alternative? Eine ordentliche Insolvenz des griechischen Staates? Also mit allen Konsequenzen wie der Übertragung von Sicherheiten (Grund und Boden) an die Gläubiger? Persönliche Haftung der verantwortlichen griechischen Politiker (Stichwort: Insolvenzverschleppung)? Oder wie wäre es mit der ausgefallenen Idee eines Steuersystems, das sicher stellt, dass Steuern sowohl korrekt und ausnahmslos erhoben als auch eingenommen werden?
    Aber bitte nein, das doch nicht. Denkt an die armen Menschen in Griechenland! (Ja, die tun mir wirklich leid!) Also vergesst alle Euer böses Geld (na ja, außer dem neuen, welches wir natürlich brauchen werden) und lasst uns bitteschön im Wesentlichen so weiter wursteln wie bisher. Ging doch soooo lange gut…
    Konkrete Vorschläge für eine grundsätzliche Lösung der strukturellen und hausgemachten Probleme Griechenlands konnte ich Ihrem offenen Brief leider nicht entnehmen.

  15. hallo

    ich finden den Brief auch bemerkenswert aus zweierlei Hinsicht:
    1) versucht A. Tsipras, wie ein Großteil der Griechen, die Schuld ausschließlich bei den Anderen zu suchen, alles was man den „Griechen“ vorhält wird als kata timi (=ggen die Ehre) aufgefaßt
    2) verkennt er anscheindend die wirtschaftlichen Vorgänge seit spätestens 1996 als die griech. Regierung grundsätzlich ihre Bilanzen fälschte , was das Wirtschaftswachstum bzw. die Schuldenprozente betrifft;
    spätestens beim Eintritt in die EU hätte man deren angegebenen 3,7 % hinterfragen sollen, denn es ware, wie Jahre später auch die gr. Regierung bestätigte zu dem Zeitpunkt deutlich über 9% also ein Hinderungsgrund des Beitritt
    3) solange in den Folgejahren auch der jeweilige % Satz falsch weitergegeben wurde, kann man dort kein Bertrauen habe

    sollte es A. Tsipras ernst sein, mit dem was er vorhat, dann kann er selbstverstädnlcih auf die Unterstützungsmilliarden der EU verzichten, denn er hat als ausreichendeGeldquellen im eigenen Land folgende nachweisbaren Möglichkeiten:
    a) korrekte Besteuerung der Ärzte und Anwälte, denen es in den letzten Jahrzehnten gelang, sich nahezu bis auf die Armutsgrenze herunter zu rechnen ; bezeichnenderweise kommt aus dem Stadtteil Neakiffisia, in dem ein Großteil dieser Personen whnt, nahezu keine Steuereinnahme
    b) solange es in Griechenland, wie schon seit Jahren gefordert, kein ordentliches Katasteramt gibt, wäre ja jeder fremde Investor mit dem Klammerbeutel gepudert, in diese undurchsichtigen Grundbesitzverhältnisse zu investieren
    c) solange der gr. Staat es trotz gesetzlicher Möglichkeiten unterläßt, auf die über 66 Milliarden Euro zuzugreifen, die gr. Bürger auch noch nach 2010 in die Schweiz in Sicherheit gebracht haben, sollte A,Tsipras es seriöserweise unterlassen, anderen Staatsbürgern per gefordertem Schuldenschnitt in die Tasche zu greifen; was war übrigens mit dem bereits getätigten Schuldenschnitt von 50 % vor einigen Jahren ??
    d) A. Tsipras sollte es endlich durchsetzen, daß dieses alte Obristengesetz aus den 60-er Jahren gelöscht wird, nach dem die gr. Reeder keine Steuern bezahlen müssen
    e) A.Tispras sollte mal die Menge der Swimmingpools in den reichen Gegenden Athens besteuern lassen, die alle als Bewässerungsanlagen für die Landwirtschaft gemeldet sind
    A.Tispra sollte auch die Jachten der Reichen besteuern, die zum großen Teil als Fischkutter deklariert sind

    erst wenn das in Griechenland durchgeführt ist, dann ist
    1) kein Schuldenschnitt nötig, denn dann ist genügend Geld an den richtigen Stellen abgeschöpft
    2) dann könnte Griechenland seinen beschämenden 66. Platz ( von hinten her gerechnet) in der Korruptionsrangliste verlassen und es wäre Schluß mit Fakelaki und Rusfeti

    dann bräuchte man nicht 250 Euro bar zu bezahlen, damit man, wenn es lebensnotwendig war, für eine Magnetiki zu bezahlen, wogegen man ohne dieses Fakelaki 4,5 Monate hätte warten müssen, und das bei festgestellter lebensdrohender Erkrankung, selbst dort erlebt

    Ich bin bestimmt kein Griechenfeind, fahre seit 1964 mehr als regelmäßig nach Griechenland, lebe dort dann auch unter dem Volk, nicht in fremden Bettenburgen, spreche genug griechisch, um die Verhältnisse beurteilen zu können und bin es allmählich leid, als deutsche Tourist mit den Beschimpfungen angegangen zu werden, denen man in den letzten Jahren in den Städten wirklich ausgesetzt war;
    habe auch für dieses Jahr ein kleines familiengeführtes Hotel direkt gebucht, habe vor in den dortigen atvenrnen bei den Griechen direkt zu essen, damit das Geld im lande bleibt, weiß aber im Moment nicht, ob ich nicht das erste Mal in meinem Leben stornieren werde,

  16. als Ergänzung noch:
    Hallo
    bezüglich des geforderten Schuldenschnitts sollte A.Tsipras und Giannis Milios einfach mal folgende Fakten zur Kenntnis nehmen:
    “Griechenland muss die Hilfskredite aus dem ersten Rettungspaket ohnehin erst zwischen den Jahren 2020 und 2041 abzahlen, die Zinsen wurden bereits deutlich gesenkt. Beim zweiten Griechenland-Paket muss Athen erst zwischen 2023 und 2057 Kredite tilgen, Zinszahlungen wurden 2012 um zehn Jahre aufgeschoben. Im Grunde wird Athen also jetzt schon entlastet”
    außerdem wurden ja in einem ersten schuldenschnitt über 100 Milliarden erlassen !!!!

  17. Antwort auf den Kommentar von Hr. Johannes Wild
    vom 27. Januar 2015 um 02:25:

    Sehr geehrter Herr Wild !
    Ich kann ihre Beobachtungen sehr gut nachvollziehen und bestätigen, dass es die Griechen mit Zusagen in Tourismusprospekten, gelinde gesagt, „nicht so genau nehmen“!
    Eine Jahrzehnte in Griechenland lebende Deutsche sagte mir, die Griechen würden am Liebsten das Geld der Touristen nehmen und diese postwendend heimschicken!
    Das alles wäre halb so schlimm, aber was mir bzw. anderen
    Touristen widerfuhr, wirft ein noch ganz anderes Licht auf
    die „herzlichen Griechen“ !
    Anläßlich eines Kretaurlaubes vor ca. 20 Jahren borgten sich meine Freundin und ich einen Leihwagen, um die Insel zu erkunden!
    In schwindelerregender Höhe fahrend ,
    links neben uns fiel der Fels fast senkrecht mehrere Hundert Meter ins Meer ab,
    brach bei dem vom „freundlichen Griechen“ als beinahe neu angepriesenen Leihwagen die Lenkung !
    Mitten in einer Rechtskurve ! Nur meiner raschen richtigen Reaktion,
    einer Vollbremsung, durch die wir am Abgrund zu stehen kamen,
    haben wir unser Leben zu verdanken ! So weit, so gut !
    Ein befreundeter Unternehmer und seine Frau hatten nicht so viel Glück!
    Sie stürzten auf Kreta mit ihrem „neuwertigen Leihwagen“,
    ebenfalls durch einen Bruch der Lenkung, in eine Schlucht !
    Die Gattin sitzt seit beinahe zwei Jahrzehnten querschnittgelähmt im Rollstuhl,
    ihr damals schwer verletzter Mann pflegt sie aufopfernd !
    Wachgerüttelt durch diese Ereignisse, hörte und höre ich seither immer wieder von solchen und ähnlichen Erlebnissen!
    Ich möchte den Griechen nicht unterstellen, daß sie allesamt gewissenlose,
    nur am Geld der Touristen interessierte Menschen sind,
    aber ich und viele andere sind von der „Herzlichkeit“ Griechenlands geheilt !

  18. Es gingen riesige Geldsummen über den Tisch.Ein Bruchteil davon könnte das Leid von Alten,Kranken,Kindern und Jugendlichen fern halten.Das es keine Instanz gibt ,hier etwas zu unternemen ,ist ein Skandal! Nach wie vor ist von derartigen Überlegungen nichts zu hören.
    Wäre da etwas geschehen ,hätte man den Druck auf die Griechen aufrecht erhalten können.Der scheint nötig ,da die Griechen dazu tendieren sobald wieder in Selbstgefälligkeit ab zu trifften.Eine Bewustseinsbidung ist nach wie vor erforderlich ,dazu waren die letzen Jahre nicht ausreichend.Es wird nach wie vor betrogen und gelogen und zwar unter Nachbarn und Mitgliedern der eigenen Komunen.Es ist eine Mentalität des sich gegenseitigen Veratens und Betrügens.Ein Umdenken kommt ert jetzt langsam in Gange ,aber es ist noch nicht genug.
    Diese Denke zu Rechenschaft zu ziehen ist richtig. Aber nicht auf Kosten der schwächeren Mitmenschen.Die Schwächeren zu entwürdigen und zu demütigen ist kein gutes Beispiel ,und somit verpufft die Chance wieder einmal ,eine supstanzielle Änderung herbei zu führen.Hier Reglungen zu konstruieren wäre eine lohnenswerde Aufgabestellung an eine neue Regierung!Ansonsten weiterhin ei gramisu malaga ,sta arschisia mou…..

  19. Die Kommentare zu lesen, nachdem man den ersten Absatz des offenen Briefs gelesen hat, ist schon sehr erheiternd.

  20. Wenn sich Tsipras diese Reaktion auf sein Programm erwartet hätte, hätte er ihn dann überhaupt geschrieben?
    Er weiß, was auf ihn zu kommt, unterstützen wir ihn dabei!

  21. Es ist schon sehr dreist, der Brief von Herrn Tsipras. Sinngemäß, wir können nichts dafür, also gibt es auch kein Geld zurück. Immer wieder lese ich, wie sehr wir Deutschen dafür bluten müssen, aber noch viel mehr erwischt es doch die armen Länder der EU die auch für griechische Schulden gebürgt haben. Diese Länder die wirtschaftlich mit ihrem Geld umgegangen sind, die immer noch weit unter den griechischen Lebensverhältnissen leben!
    Dreist von den Griechen so zu tun, als ob es nur Deutschland treffen würde. Ich glaube das ist Strategie.

  22. Griechenland ist seit der osmanischen Befreiung ein Pleiteland. Die von Oligarchen, kleptokratischen Beamten und einem staatsverachtenden Volk (man kann´s verstehen) vorhandenen Strukturen wird Herr Zipras nicht lösen können.
    Darüberhinaus legt er sich mit der EU und der mächtigen Finzanzwelt an, zuviele Fronten gleichzeitig…Der ganze Euro war eine Wahnsinnsidee der Franzosen um einst die DM und die mächtige Bundesbank zu neutralisieren. Welch ungeheuerliche Kräfte dieses Experiment auslösen wird, können wir uns noch gar nicht vorstellen. Neben allem was bereits (sehr gut) kommentiert wurde ein ganz anderer Aspekt:

    Ich habe Sorge das dieses Land in 20-30 Jahren aufgrund der katastrophalen Demographie und fehlenden Selbsterhaltungskraft (Wirtschaft, Staat) wieder unter das Joch eines Neo-Osmanischen Reiches eingegliedert wird. Der Nachbar schart bereits in seinem neuen Palast seine Hufen.
    Wenn es GR jetzt nicht schafft, sich selbst aus dem Sumpf zu ziehen, sehe ich NACHALTIG schwarz für die Zukunft.

  23. Wer Jahrzehntelang über seine Verhältnisse gelebt hat, die Korruption und Selbstbedienung als Hauptziel angesehen hat braucht sich nicht zu wundern dass irgendwann einmal Zahltag ist. Was ich für besonders niederträchtig halte sind ihre Angriffe gegen die deutsche Regierung die wohl zahlen darf, aber keine Kritik anbringen für die Missstände. Wenn sie Ordung machen wollen und wenn sie glaubwürdig sein wollen dann fangen sie einmal an die Korruption und die schwarzen Auslandskonten zu bekämpfen. Die Neueinstellung von 2000 (nutzlosen) entlassenen Beamten zeigt nur dass sie keinerlei Reformen durchzuziehen gewillt sind und stattdessen weiterhin die Bürger der anderen EU Staaten für ihren Schweinestall verantwortlich machen wollen. Und wer ein kleines bisschen Ehrgefühl hat der zahlt seine Schulden zurück.

  24. Alexis Tsipras ist die Hoffnung in dieser trostlosen EU-Wüste, in der ein Russlandkrieg vom Zaun gebrochen werden soll.

  25. Vermutlich wird die griechische Zentralbank eine Parallelwährung einführen (Beispiel: Bulgarien vor Einführung des Euro). Es gibt dann zwei Preise und Touristen zahlen dann 5 x mehr als Einheimische. Den Preis für Einheimische gibt es dann nur noch hinter der Ladentheke zu erfahren (und die Touristen werden beschissen). Für mich steht fest: Mit der Wahl haben die Griechen gerade die letzte (noch einigermaßen passende) Chance vertan. Das wird Griechenland in Zukunft zu einem sehr armen Land werden lassen.

  26. Zitat:“Zitat: “So markiert der jüngste Anstieg des realen Nationaleinkommens um 0,7% nicht etwa das Ende der Rezession, sondern deren Fortsetzung, da im selben Zeitraum die Inflation bei minus 1,8% lag.”
    Bin ich blöd, oder kann Tsirpas kein Mathe? Wenn ich 5% Wachstum habe und 3 Prozent Inflation hab ich ein reales Wachstum von 2% (5-3 = 2). Wenn ich nun 0,7% Wachstum und eine negative Inflation von 1,8% habe, dann sind das real 2,5% Wachstum (0,7 – (-1,8)) = 2,5″

    Nein Herr Jansing, Tsirpas kann schon rechnen. Wie sie richtig zitiert haben, redet er vom realen Wachstum, nicht vom nominalen. Das heißt, dass die Deflation schon herausgerechnet ist. Er weist lediglich – und zurecht – darauf hin, wie der Korrekturfaktor war. D.h das nominale Wachstum war negativ.

  27. An all die Kommentatoren, die sich gerne über die „schlechten Griechen“ auslassen:

    Auszug aus Wikipedia , ich zitiere über die Einstellung und Manipulation in Deutschland während des 2. Weltkriegs
    „…Die deutsche Presse ging einen Schritt weiter und suggerierte darüber hinaus, das Land werde von den Achsenmächten unterstützt: «Verdienen es die Menschen in den griechischen Städten, die gegenwärtig nur aus Händlern, Schleichhändlern, Dieben und Arbeitsscheuen zu bestehen scheinen, mit Lebensmittellieferungen der Achsenmächte am Leben gehalten zu werden. […] Wie lange es sich die Achsenmächte es sich in Ihrem harten Kampf leisten können, eine Bevölkerung von Millionen Nichtstuern zu ernähren, bleibt abzuwarten».[14] ..“

    Jaja Griechenland hat sich selbst verschuldet bzw. ist selbst schuld an seiner Lage… wie oft hört man diese Phrase, die anscheinend in erster Linie dazu dient, sein eigenes Gewissen zu beruhigen – denn ein Gewissen scheinen die meisten von uns ja noch irgendwo zu haben. So erklären sich vielleicht auch zu einem Teil die emotionalen, oft „väterlich“ anmutenden Ratschläge oder gar verbalen Schläge der Kommentatoren. Ungern hört man, dass andere Menschen leiden – je näher der lokale Misstand rückt, desto mehr geht es anscheinend an unser Bewusstsein, und ein mancher denkt, es müsste jetzt seine eigene Weisheit hierzu abgeben – wobei es mit der Weisheit oft nicht unbedingt soweit her ist, wenn man ehrlich mit sich selber ist, oder?
    Denn vieles was man lesen muss/ kann deutet auf ein verschobenes Bild der Wirklichkeit hin. Vor allem an einem Fakt erkennbar: Wieso werden diese „Weisheiten“ nicht zu allererst im eigenen Wirtschaftsraum, im eigenen Land, angewendet? Wieso geht man davon aus, dass „die Griechen“ ihre „vielen“ Steuersünder und -flüchtlinge schröpfen sollen, bzw. Millionäre enteignen sollten am besten noch, aber wenn es um unser Deutschland geht – **die Vöglein zwitschern im Walde**.
    Verstehe ich es richtig, dass diese Leute, ihr die das fordert, nur fordert und vor allem ERST DANN fordert, wenn ein Land vermeintlich pleite ist und vermeintlich von fremdem Geld aufgepäppelt werden soll? Vorher aber gibt es keinen Handlungsbedarf bzw. die Kritik wird leise verhohlen hinter dem Handrücken geflüstert? Wie feige!!
    Ich habe einige Konzerne/ Mittelständler etc. in meinem Leben kennengelernt bzw. miterleben dürfen, wie die Wirtschaft hier in Deutschland (und sicher anderswo) funktioniert heutzutage. Wohin gehen denn die Gewinne, die hier erwirtschaftet werden? Z.B. in die Schweiz, Lichtenstein etc.? Werden nicht auch hier alle nur erdenklichen Firmenkonstrukte gebildet, um steuerlich möglichst alles abschreiben zu können bzw. in die Taschen von XX zu wirtschaften?
    Aber da sind die, die laut schreien, dass man ihnen für irgendwelche dahergelaufenen Griechen (xy) das schwer erschuftete Geld aus der Tasche zieht, ziemlich still – man biedert sich am liebsten auch noch den ach so erfolgreichen Unternehmern + Vasallen an, und fühlt sich schon erhaben, wenn man sich für seine Bucklerei einen Firmenwagen erhechelt hat, und lobt dann die deutsche Wirtschaft. Mal nachdenken, ob es den Griechen nicht ähnlich ergangen ist, tut keiner.

  28. Zipras muss sich nur noch die richtigen Leute aussuchen, die Griechenland in Sachen Finanz-, Währungs- und Haushaltspolitik aus dem Schlamassel, den ihn seine Vorgänger eingebrockt haben, herausholen. Ansatzweise hat er das anscheinend schon geschafft. Kapazitäten dafür gibt es zur genüge. Viele davon sitzen in den eigenen Banken und warten nur darauf, das Ruder herumreißen zu können. Für viele wäre das die Lösung, von ihrer Suizidkrise zu gesunden.
    Ich bin mir sicher, dass wird diesem selbstbewussten Griechen gelingen. Dabei wünsche ich ihm alles Gute, Gesundheit und ein langes Leben. Er könnte zum Retter des Abendlandes werden und der Würde und dem Ruhm der Atriden wieder zu neuem Glanz verhelfen.
    Nur Mut, lieber Alexis Zipras. Schon so mancher Schneeball hat eine Lawine ins Rollen gebracht.
    https://www.facebook.com/helmut.pirkl

  29. Tsipras nennt zwar durchaus richtige Punkte aber auch durchaus falsche Punkte.

    Richtig ist das Griechenland den Schuldendienst nicht mehr einstellen kann und schon bei Krisenbeginn nicht konnte.
    Griechenland zwar und ist faktisch pleite.
    Und richtig ist das von den Sparmaßnamen etc nicht wirklich etwas beim Bürger in Griechenland hängen bleibt sondern es den Investoren u.a. Banken nutzt.
    Durchaus wurden die Kredite gegeben um ein Umfallen der Banken und einen Kollaps der Währungsunion zu vermeiden.

    Natürlich wäre es eigentlich korrekt gewesen, wenn Griechenland Zahlungsunfähig geworden wäre, mit den den Kosequenzen für die Investoren, schliesslich muss auch ein Geldgeber darauf achten wem er Geld leiht und wenn klar ist das er es nicht zurückzahlen kann, dann kann er ihm auch kein Geld leihen.
    Leider waren und sind die Banken aber systemrelevant.

    Man kann wohl sagen das Griechenland ausgequetscht wird, aber daran ist Griechenland nicht unschuldig und die anderen Staaten nicht dran schuld.

    In Griechenland suchte jeder seinen eigenen Vorteil, die Reichen haben sich ihre Vorteile geholt unter Hilfe der Freunde in der Politik, zur Kasse gebeten hat man sie auch nach Ausbruch der Krise nicht, da hat Tsipras recht.
    Und es wäre ihm zu wünschen, dass er diese Probleme in den Griff bekommt.
    Aber auch normale Bürger haben profitiert, wenig Steuern, hohe Sozialausgaben, schröpfen des Staates durch Betrug, ein überdimensionierter Staatsapparat als Geldgeber.

    Das Problem ist, dass Griechenland selber nicht genug Werte geschöpft hat um diese Kosten zu tragen und wenn das nicht möglich ist, muss man eben Geld aufnehmen, Schulden machen, wofür der Geldgeber natürlich einen Zins verlangt.

    Vor dem Euro war dieser in den sogenannten „Schuldenländern“ im Vergleich mit anderen Staaten wie Deutschland wesentlich höher.
    Mit Einführung des Euro bis 2008 hatten diese Länder aber einen niedrigeren Zinsatz nahezu den gleichen wie Deutschland, weil man der Eurozone als ganzes dieses Vertrauen entgegenbrachte.
    Für Griechenland ein Vorteil, die Aufnahme frischen Geldes war bequem, so das man mit dem verteilen desselben weitermachen konnte. Ab 2008 brachte man aber nicht mehr allen das gleiche Vertrauen und man merkte das Griechenland weit über seinen Verhältnissen lebt.
    Schulden kann man nicht exzessive betreiben, man muss auch Werte schöpfen, was aber Griechenland nicht ausreichend machte. Daher waren und sind Reformen also nicht nur angebracht oder notwendig.
    Sprich die fetten Jahre sind vorbei
    Um Werte zu schöpfen muss ein Land auch für Investoren attraktiv sein, was in der Griechenland nicht der Fall war und ist (Behörden, Bürokratie, Korruption).
    Daher ist das was Tsipras vorhat wieder komplett daneben, denn er will wieder das Geld verteilen, so wie es die Vorgängerregierung gemacht, (öffentliche Arbeitsstellen, 13. Monatesgehalt bei der Rente etc). Dafür braucht er aber Geld das er nicht hat.
    Sein Gedanke ist das er es von den Reichen nimmt, aber die Reichen sind auch die Unternehmer und Investoren und wenn man diese abschreckt kommt das Gegenteil heraus, was man aktuell an der Börse sieht.

    Daher kann es so auch nicht funktionieren und der ausgeglichene Haushalt den er will ist fraglich, aus diesem Grund würde ein Schuldenschnitt also nur dazu führen das der ganze Spuk nur von vorne beginnt, zumal man es den Bürgern der Geberländer kaum verdenken kann wenn diese auf die Barikaden gehen.
    Getreu dem Motto: Lange wie die Made im Speck gelebt und am Ende den anderen die Rechnung präsentiert, dass kann man den Bürgern nicht verkaufen, schon gar nicht wenn Griechenland in der Eurozone bleibt.
    Wer würde den Versprechungen glauben das sich das nicht wiederholt?
    Besonders wenn ein Tsipras angetreten ist wieder Geschenke zu verteilen und nicht klar ist wie er das finanzieren will?
    Mit einem ausgeglichenen Haushalt? Bei dem Plan?
    Welche investoren sollen bei der Politik kommen? Bliebe nur erneut Schulden zu machen und da SPiel neu zu beginnen, jeder Bürger der EU würde durchdrehen, weil sie damit durchgekommen sind und das Spiel von neuem anfangen.

    Wertschöpfung ensteht aber auch durch Wettbewerbesfähigkeit, aber dafür steht Tsipras Politik eindeutig nicht wie auch ein blinder erkennen kann.
    Man kann aber die Wettbewersfähigkeit erhöhen, indem man Geld druckt, so machten das viele Staaten vor der Krise, es wertet die eigene Währung ab und macht Importe aus diesen Ländern attraktiver, dabei vernichtet es aber auch Spareinlagen und reduziert Schulden. Für diejenigen die SChulden oder nichts haben durchaus positiv, für die anderen ein Grund für die Wut, was man sich erarbeitet hat verliert an Wert, in diesem Fall ist Deutschland zu nennen mit einer recht hohen Sparquote der Bürger.

    genau das passiert auch, Draghi druckt Geld, der Euro sinkt. Importe aus Eurostaaten werden interessanter wenn man ausserhalb der Währungsunion liegt, aber Importe auch teurer.

    Das kurbelt dann zwar die Wirtschaft an, aber eben nur in Verbindung mit nicht Eurostaaten, konkurriert ein Staat mit seinen Produkten mit einen anderen Euro-Staat haben beide den „Vorteil“ des schwächeren Euro und im Handel zwischen den Staaten selber tut sich nichts.

    Da aber Griechenland hauptsächlich innerhalb der EU kauft und verkauft nimmt die Wettbewersfähigkeit Griechenlands hier nicht wirklich zu, es sei denn:
    Griechenland hätte die Drachme.

    Mit anderen, besonders mit Kolossen wir Deutschland kann Griechenland nicht mithalten, ausser mit Abwertungen, die aber nur ohne Euro möglich sind.

    Länder wie Griechenland und Deutschland in einer Währung gehören daher nicht zusammen. Es sei denn es geben einen Länderfinanzausgleich, aber da bekannt ist wie Griechenland das Geld in der Vergangenheit genutzt hat würde man das keinem Bürger in Nordeuropa verkaufen können.

    Bleiben nur die Möglichkeiten, dass entweder die starken Länder, wie Deutschland, Niederlande oder die schwachen, Griechenland etc aus dem Euro rausmüssen.

    Es kann daher nur die Möglichkeit geben, dass den Griechen wenigstens ein Teil der Schulden erlassen wird, aber Griechenland dafür auch die Eurozone verlassen muss, was er Tsipras will: Geld verteilen und im Euro bleiben führt nur zur einer Wiederholung.

    Griechenland muss gehen, wieder sein Leben selbst in die Hand nehmen und Verantwortung zeigen, entweder man macht es dieses Mal besser und vielleicht wird man eines Tages stark genug sein der Euro-Gemeinschaft wieder beizutreten oder Griechenland muss weiterhin seinen Weg gehen, aus Abwertung, Geldvernichtung und ggf immer wiederkehrenden Neustarts.

    Das die aktuelle Situation auch das Leben der Völker vergiftet unter anderem Deutsche gegen Griechen, daran hat Herr Tsipras übrigens auch recht, aber daran sind er und seine Partei in hohem Maße Schuld.
    Die Probleme sind wie geschildert hausgemacht, wenn man dann aber mit dem Finger auch andere zeigt und Polemik betreibt und sein eigenes Volk gegen ein anderes aufhetzt, dann passiert so etwas eben.

    Zumal ein Schuldenschnitt im übrigen dazu führen kann, dass die Bürger der Nordlländer neue Parteien, wie hier die AFD wählen würden, womit man wieder bei den Nationlisten und Faschisten ist, die Herr Tsipras geißelt und mit denen er, wie wir ja nun wissen selber eine Koalition eingegangen ist.

  30. Lasst Alexis mal machen. Immerhin handelt er und löst Versprechen schon einen Tag nach der Wahl ein.
    Wir Deutsche kennen sowas doch gar nicht. Es wird viel versprochen – und NIE etwas gehalten. Da kommt einer der sein Wort hält.

    Schlimmer als vorher kann es ohnehin nicht werden. Nun gehen die Griechen einen anderen Weg. Mal sehen, ob er halten kann was er verspricht?

    Und ganz ehrlich. Arroganz kann man ihm nicht vorwerfen. Er versucht uns Deutsche auf seinem Weg mitzunehmen und sein handeln zu erklären. Auch das kennen wir in Deutschland nicht.

    Ach ja….. die europäische Kohle ist eh weg. Wer glaubt denn wirklich dass das geld zurückbezahlt werden kann?

  31. Tja,
    ich wünsche dem Herrn Tsipras alles Glück der Welt.
    Er hat eine interessante Sichtweise, vielleicht ein wenig eindimensional, aber immerhin eine Sichtweise die er anderen erklären kann. Also viel mehr als die meisten anderen, welche sich zum Thema Griechenland und Schulden, Steuern, Beamten und und und befleissigen zu reden.
    Und seinen wir mal ehrlich: der bisherige Weg scheint nicht so wirklich das gelbe vom Ei zu sein. Hier mal etwas anderes zu versuchen, scheint wirklich wichtig und auch richtig zu sein.

    Aus den Beiträgen meiner Vorredner und auch aus dem Text des Herrn Tsipras entnehme ich immer wieder folgendes: Eine uneffiziente griechische Verwaltung scheint hier einer der Kerne des Übels zu sein.. (Steuern, Kataster, Poizei, Lehrer, Gesundheit, etc etc. ) Das deckt sich leider auch mit meinen nicht ganz unerheblichen Erfahrungen.

    Und da frage ich mich doch, warum gönnt sich die EU keine TASK-Force für solche Fälle?
    Die Waffenträger in der EU/NATO/etc. produzieren mit absoluter Regelmäßigkeit schlagfähige, waffenstarrende, sehr gut ausgebildete, grenzübergreifende, schön uniformierte Spezialeinsatzkräft, welche sicherlich in sekundenschnelle über fremde Staaten herfallen könnten…natürlich nur wenn sie böse waren.

    Diesen Gedanken übertragen wir mal auf die Exekutive, also der Verwaltung eines Staates.
    Ausgebildete Spezialkräfte, welche auf Basis einer einheitlichen, europäischen Norm die Verwaltung eines Landes unterstützen, beraten, und im Zweifelsfall ersetzen kann.
    Zielsetzung: Vertrauen wiederherstellen, Strukturen schaffen, Korruptionsstrukturen aufbrechen, Leistungsfähigkeit herstellen und wieder in inländische Hände geben.

    Ok, das ist Utopie. Aber eine schöne.

    Gruß

  32. Ich weiss garnicht, wie ich dem Tsipras, der Syriza dem griechischen Volk danken kann.
    Ich war immer fuer ein Europa der Menschenrechte. Der Wuerde. Denn nur sie garantiert Frieden auf unserem Kontinent.
    Ich wuensche als franzoesische Staatsbuergerin alle Kraft, kein einknicken vor den Finanzen, alle Kraft um den Menschen als erstes zu sehen der Syriza.Wer dagegen ist, ist ein Menschenfeind.Es wird frueher oder spaeter auf ihn selbst zurueckfallen.

  33. Hallo Maria, ich fand es erstaunlich, dass mich dieser Brief als erstes auf englisch erreichte, weil er offensichtlich vom Handelsblatt nur in der Printversion veröffentlicht wurde. Ich war jetzt froh, eine gute Übersetzung zu finden und würde das gerne auf Pressenza posten (internationale non profit Nachrichtenplattform), natürlich mit Link zu Dir/Euch.Wäre das für Euch okay?
    Johanna

  34. Ja, natürlich. Danke. Man konnte den Artikel vom Handelsblatt für einen kleinen Betrag herunterladen.

  35. Bla, bla, bla! Immer sollen die anderen Schuld sein. Die Griechen habe seit Jahrzehnten über ihre Verhältnisse gelebt, keine oder nur ganz wenig Steuern bezahlt, von skurilen Regelungen profitiert, zB Pensionen auf Lebenszeit für unverheiratete Töchter von Beamten.
    Jetzt will die neue Regierung alles schönreden.

  36. Als Deutschland 2009 in eine Krise kam, hat Merkel nicht das Land tot gespart. Sondern die Kurzarbeiterzeiten verlängert und eine Verschrottungsprämie eingeführt. In Griechenland setzt sie auf eine Politik wie sie Kanzler Brüning 1930 auf eine Spar- und Deflationspolitik.

  37. Ein sogenannter Schuldenschnitt weltweit und ein Anfang ohne Schuldgeld Zinseszins brauchen alle Staaten und nur so geht es wirklich!

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