R.I.P. Prinz Philipp – der wohl blaublütigste Korfiote ist im Alter von 99 Jahren gestorben

Prinz Philip ist gestorben: Das waren seine fiesesten Sprüche | WEB.DE

Der Ehemann der britischen Königin Elisabeth II. ist tot. „Mit tiefer Trauer verkündet sie selbst, die Königin, den Tod ihres geliebten Gatten, seiner königlichen Hoheit, Prinz Philipp, Duke von Edinburgh“. Vor 99 Jahren begann sein außergewöhnlicher Lebensweg – auf Korfu.

Grieche oder gar Korfiote war Prinz Philipp allerdings nur auf seiner Geburtsurkunde. Denn weder er noch irgendeiner der griechischen Könige hatte auch nur einen einzigen Tropfen griechisches Blut in den blauen Adern. Der Duke of Edinburgh entstammte genau wie sein Opa König Georg I nordischen Gefilden, genauer gesagt dem Hause Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg. Letzter bestieg den hellenischen Thron im Jahre 1863, ein Jahr bevor Korfu und die anderen Ionischen Inseln mit Griechenland vereint wurden.

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Von den zuvor auf der Insel regierenden Engländern erhielt der neue König ein schönes Geschenk: Das Schlößchen auf der Halbinsel Analipsis mit seinem riesigen Park, das er auf den Namen „Mon Repos“ taufte „Meine Ruhe“ und in dem er fortan während der Sommermonate mit der königlichen Familie wohnte. Georg I regierte Griechenland 50 Jahre lang. Nach seinem Tod bestieg sein Sohn Konstantin I den Thron. (Dessen Ehefrau war eine Schwester des letzten deutschen Kaisers Wilhelm II.) Konstantins jüngerer Bruder Andreas war der Vater von Prinz Philipp. Seine Ehefrau, Prinzessin Alice von Battenberg gebar Prinz Philipp im Jahr 1921 im Schloss Mon Repos und zwar -wie es heißt- auf dem Küchentisch.

Das Schloss, in dem der Duke geboren wurde, wurde um 1830 von einem Engländer erbaut, dem Gouverneur der Ionischen Republik, Frederik Adams, der es mit seiner korfiotischen Frau, Nina Palatianou als Sommeresidenz nutzte.
Für einen längeren Zeitraum wurde es auch von Kaiserin Elisabeth (Sissi) von Österreich bewohnt, bevor sie das Schloss Achilleion bauen ließ.

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